madless
#8 Lieber in abgeschiedene Reservate
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Der Vorhang schiebt den
milchigen Tag zur Seite und
das Tageshoroskop verlässlich
mit schrecklich-schönen
Prognosen des Scheitern,
das Sternbild des Umzugs

sprachlos ikonenhaft mit Geduld
einer Madonna, kompromittierender
Sicherheits-Check verstörender
könnte augenblicklich nichts sein,
die Zweifel im Kopfnicken riechen,
wesentliche Kisten der

Sündhaft-Teuer-Faktor High Heels,
und dem „Nimm mich. Besorgs mir.
Jetzt. Gleich.“–Faktor in die hämmernden
Plateau-Pumps  auf den Schrottplatz
überführt zu haben wird ein Schäumen
erwarten lassen oder hinterlässt auf dem

Farbauftrag des organisierten Umzugs
erste Schlieren, als hätten Degas und
Warhol ohne Farben gespritzt um
den verlorenen gegangenen Schatz
des Priamos gearbeitet und dabei an
Pigmenten verloren, verwinkelte Spitznamen

mit vergesslich tönen, der Entsafter blieb
im alten Flur stehen, aber die tausend
Zigarettenhülsen natürlich zusammen
geschnurrt im Brotzeitparadieschen für
die Hilfsbereiten, buchhalterisch auf
Transport und Körpereinsatz spekulierend,

Mieteintreiber in gewohnter Ekstase,
Zwangsräumung  kann teuer werden,
Eigentum verpflichtet. Und vernichtet?
Jetzt auf einen Stuhl, der einen als nicht
aus der Ruhe zu bringendes Pferd in
den abgeschiedenen Grand Canyon bringt.

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