
Draußen vor der Stadt
wo die Möbelhäuser den
spärlichen Menschenfreunden
unnötige Heißluft um die
Ohren knallen, Prolog des
Grauens, mit molto tempofindet man auch nicht
den Ausgang, eingefroren
stagnatiert in herrische
Fahrstühle und eine
future beauty meint aus
ihrer verwahrlosten Eckemit viel genug Cocktails
und Porsche rauszukommen,
doch der Himmel
spekuliert auch schon lang
mit Melancholie und die
vielfarbig eingetrichterteGegenwart zeigt ihre roten
schweren Augenlider und
in den Cafés die Münder,
halb geöffnet, am S-Bahnhof
verschmelzen die Psychotiker
mit den Selbstverausgabenden,Experten mit Yoga-Diplom,
die den stummen Verkehr
mit ihren Kreditkarten auf
allen Strecken bewältigen,
hin zum urbanen Mythos,
der auch schon die notwendigeHäme mit dem Interessenverband
Immobilienbesitzer indiziert,
design-affine Haushalte
verstecken sich hinter ihren
„kritischen“ Weltbildern, bald werden
über den Freeway Sirenen dröhnen.