
Dracula schaut noch vorbei,
poliert sich sein Gebiss,
butterweich der Eindruck,
in seinem Schmelz könnte
man fast heimisch werden,
bis er wieder seine Farbewechselt und das Chamäleon
jegliche sentimentale Note
dem giftigen Kaventsmann
überlässt, der glitschige Atem
überrollt die lebendigen Straßen
wie plötzlicher Haarausfall,auch Haarimplantate helfen
nicht, nebenstehende
altgediente Häuser sehen wie
vertrocknete Pflanzen aus,
und aus den Fenstern kriecht
Zorn der Ausharrenden hervor,wenn nur den Investoren die
Körperteile abhanden kämen,
sie nur noch auf blank geputzten
Prothesen aus ihren Maseratis
steigen, unausgedacht die
Verwünschung, dass sie baldAsyl suche müssen,
aber Luzifer hat sich die Straßen
einverleibt, ein paar Wildwuchs-
blumen überlebten. Herbarium
des robusten Unkrauts,
Blütenrispen lispeln vonUnendlichkeit, wie ein Meer
strecken sie sich aus, aus den
unterirdischen Ausläufern des
Federmohns japsen die letzten
Sinne der Gerechtigkeit und
Luzifer lacht sich noch immer nicht tot.